2700 bis 3000 Kelvin wirken vertraut, Bernstein- und Rosétöne schmeicheln Holz, messingtönige Reflexe wärmen Metall. Leichte Blauanteile nur dezent, sonst kippt die Ruhe. Testen Sie Muster abends, vergleichen Sie mit Kerzenlicht, und notieren Sie subjektive Eindrücke über mehrere Tage.
Plötzliche Sprünge reizen das Auge. Besser sind langsame, logarithmische Dimmkurven, die subjektiv gleichmäßig wirken. Morgenprogramme beginnen weicher, Abendprogramme enden tiefer. Ein sanfter Ausklang von Minuten löst sich wie ein Atemzug, ohne Gespräche oder Gedanken aus dem Takt zu bringen.
Vor jedem Handgriff entstehen Fotos aus mehreren Winkeln. Schrauben wandern in beschriftete Beutel, der Schirm bekommt eine trockene Bürstenreinigung. Aggressive Reiniger meiden wir. So bleiben alle Teile nachvollziehbar, und die spätere Montage verläuft ruhig, fehlerarm und respektvoll gegenüber Material und Geschichte.
Wir fräsen keine neuen Löcher, sondern kleben flexible LED-Bänder innen am Gestell, verdeckt durch Stofflage. Ein diffuser Rand verhindert Hotspots. Dimmkurven werden getestet, bis die Silhouette weich wirkt. Das Auge ruht, während Formen und Texturen sanft in Erscheinung treten.
Eine dünne Messingplatte unter dem Sockel reagiert auf Fingerkuppen. Ein Mikrocontroller filtert Störungen, drei Berührungen wählen Intensitäten, lange Berührung startet einen sanften Fade-Out. Kein Klicken, kein Suchen im Dunkeln, sondern eine ruhige, intuitive Geste, die der Lampe neue Höflichkeit schenkt.
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